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AKTUELLES
Reisebericht Caracolita - Alaska USA
14. bis 15.08.2010 Top of the World Highway von Dawson City nach Tok Alaska USA Abfahrt in Dawson City zuerst ging es mit der Fähre über den Yukon danach über den Top of the World Highway nach Alaska. Nach der Grenze mussten wir im Konvoi der Behörden bis nach Chicken weiter fahren, da die Strasse an mehreren Stellen verschüttet oder durch den Fluss weggespült wurde. Danach ging es stundenlang an verbrannten Wäldern entlang. Abends erreichten wir Tok. Unser Nachbar auf dem Campground war ein Deutscher, er wartet seit über 3 Wochen auf ein neues Getriebe für seinen Toyota HZJ mit erst 70’000km.
15. bis 29.08.2010Tok – Haines - Alaska Marine Highway - Prince Rupert Canada – Vancouver - Vancouver-Island Wir entschlossen uns nicht weiter nach Westen sondern Richtung Südosten nach Haines zu fahren um dort die Fähre auf dem Alaska Marine Highway www.FerryAlaska.com nach Prince Rupert zu nehmen. Wir fuhren am Kluane Lake vorbei welcher sich uns mit seiner unglaublich schönen Landschaft im prächtigen Licht präsentierte.
Nach Ankunft in Haines gingen wir sofort zum Terminal und konnten gleich die nächste Passage buchen. In Haines sahen wir auch Bären welche Lachs fischten.Die zwei Tage auf der Fähre waren abwechslungsreich, geprägt von Regen, Kälte, Nebel, Wolken und je südlicher wir kamen auch Sonne. Es ging durch enge Passagen vorbei an Wäldern, Gletschern, Wildnis und immer wieder tauchten Wale, Delphine und Seeadler auf.
Die Fähre M/V Matanuska hielt in Juneau, Petersburg, Wrangell und Ketchikan um Leute und Fahrzeuge zu ent- und beladen. Diese Ortschaften sind nur über den Seeweg oder mit Wasserflugzeug zu erreichen.Nach Ankunft in Prince Rupert morgens um 4h15 fuhren wir aus der Stadt heraus und parkierten auf einem Rastplatz wo wir noch 2 Stunden schliefen. Wir besuchten das Historische Indianerdorf Ksan mit einer sehr interessanten Führung sogar in Deutsch. An diesem Tag fand ein traditionelles Fest statt mit verschiedenen Tänzen, wir konnten auch ein indianisches Gericht probieren, Moose (Elch) Eintopf. Die nächste Nacht verbrachten wir auf einem RV Camp auf einer Farm kurz vor Mc Bride, Geheimtipp www.scarecrowfarm.net. Das nächste Ziel waren die National Parks Jasper, Banff , Yoho, vorher kamen wir am Mount Robsen, dem höchsten Berg Kanadas vorbei. Der markante Berg der Kanadischen Rockies ist meistens mit Wolken verschleiert, als wir vorbeifuhren war er für einen Moment zu sehen. ![]()
Auf dem Weg nach Vancouver hielten wir Ausschau nach einer MAZDA Garage, da wir seit längerem immer wieder plötzlich bei 80 - 90kmh einen hohen Pfeifton hörten der dann wieder verschwand. Wir haben Ronny Rickli via mail angefragt und wie von uns auch vermutet die Antwort erhalten, dass das Geräusch von den Bremsen oder Kardanwelle kommen könnte und irgendwelcher Dreck eingeklemmt ist. Wir waren ja im Yukon und Alaska über 1’600km auf Schotterstrassen unterwegs.In Kamloops fanden wir dann eine MAZDA Vertretung. Wir waren kaum auf dem Firmenareal kamen schon der Chef und drei Angestellte raus und konnten es kaum fassen, dass es dieses Modell als Diesel gibt. Der Chef hat uns begrüsst und nachdem wir unser Problem erklärt hatten öffnete er sofort die Motorhaube und wollte sich vergewissern ob es auch wirklich ein MAZDA Diesel ist. Innert kurzer Zeit stand die ganze Belegschaft um unseren MAZDA BT 50 und fragten uns nach sämtlichen Details welche wir zuerst im Fahrzeugausweis nachschauen mussten. Wir hätten ihn gleich mehrmals verkaufen können. Wir setzten die Kabine ab damit das Fahrzeug auf den Lift konnte, die Räder wurden demontiert, die Bremsen auseinander genommen, kontrolliert gereinigt, gefettet und wieder montiert, die Räder rotiert, Kardanwelle kontrolliert, sämtlichen verhärteten Dreck entfernt und alle Nippel gefettet, Öl und Flüssigkeiten kontrolliert. Alles war in Ordnung.
Am Schluss wollte der Chef noch ein Foto von unserem MAZDA BT 50 mit sich alleine machen um dieses an MAZDA Canada zu schicken. Wir schauten gemeinsam noch die Home Page von Ronny an, sie waren alle hell begeistert. Nach herzlicher Verabschiedung fuhren wir weiter.In Vancouver angekommen fanden wir einen RV Park mit gutem Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel ins Zentrum. Nach Besichtigung des modernen Zentrums und des Stanley Parks ging es am nächsten Tag weiter mit der Fähre nach Vancouver Island. Wir schauten uns einen Teil der Insel an und fuhren die Pacific Marine Circle Route. Wir schliessen Canada hier ab und nehmen die Fähre von Victoria direkt in die USA., wo es uns nun nach Süden zieht.
Reisebericht Caracolita - Canada IV 08.08. bis 11.08.2010 Dempster Highway der Weg in die Wildnis Die einzige öffentliche Strasse Nordamerikas, die über den Nördlichen Polarkreis, Arctic Circle hinausführt und das ganze Jahr befahrbar ist, hat ihren Ausgangspunk 40 km südlich von Dawson City (Yukon) und endet nach 736 km in Inuvik im Mackenzie-Delta (Northwest Territories) an der polaren Nordküste. Die Schotterstrasse führt durch eine weitgehend noch unberührte Wildnis mit fantastischer Landschaft.
Wir erreichten die erste Versorgungsstation Eagle Plains mit Tankstelle, Hotel, RV Park nach 369km auf einem Hochplateau mit herrlicher Rundsicht. Wir übernachteten dort und erlebten einen spektakulären Sonnenuntergang.
Beim Überquerten des nördlichen Polarkreis, Arctic Circle sahen wir den ersten Grizzly.
Dort geht am 21.Juni die Sonne nie unter und am 21.Dezember nie auf. Wir stossen an diesem speziellen Ort mit dem von Ruedi & Ruth Schaub gespendeten Gelterkinder Dornfelder Wybrand an. Auf der Weiterfahrt bis nach Inuvik sahen wir unzählige Karibus und Elche. Den Peel River und Mackenzie River mussten wir mit einer Fähre überqueren.Abends kamen wir nach 736km durch Schlamm, Staub und Schlaglöcher müde in Inuvik an.
Da die Wettervorhersage heftigen Regen ankündigte entschlossen wir uns am nächsten Morgen die Rückfahrt anzutreten um einigermassen sicher nach Dawson City zu gelangen. Nach Eagle Plains gerieten wir in heftige Regenschauer welche die ganze Schotterstrasse in Schlamm verwandelte. Trotz den Widerlichkeiten kamen wir gut in Dawson City, Yukon an. Wir waren sehr froh über den zuverlässigen und optimal ausgerüsteten MAZDA BT50.Wir brauchten 2 Stunden um den Camper wieder sauber zu bringen und mussten die Kabine absetzen da überall Sand, Schlamm und Kieselsteine waren.
Nach diesen 1472 km Schotterstrasse brauchten wir mal 3 Tage Urlaub um Fahrzeug und Kabine zu retablieren, Wäsche waschen, Kira Andrea unserer Enkelin anrufen um zum 3. Geburtstag zu gratulieren, E-Mails schreiben, Bankgeschäfte erledigen und Reisebericht nachtragen.
Freitag 13.08.10Wir sind 170 km vor der Grenze zu Alaska und warten bis wir nach Alaska fahren können, die Strasse wurde letzte Woche durch heftigen Regen zum Teil weggespült und war gesperrt, ist nun wieder mittels Konvoi jeweils in einer Richtung um 10h00 und 14h00 befahrbar. Wir geniessen jetzt die Goldgräberstadt Dawson City, bevor es weiter nach Alaska geht.
Reisebericht Caracolita - Canada III Samstag 24.07.10 Da uns die erneute Umfahrung Torontos mit ihrer 8-spurigen Autobahn nicht sonderlich reizte entschieden wir uns auf der Überlandstrasse Nr. 6 bis Tobermory auf die Bruce Peninsula zu fahren, um am nächsten Tag die Fähre nach South Baymouth auf Manitoulin Island im Lake Huron einem Indianer Gebiet zu nehmen. Wir wurden mit einer wunderbaren Seenlandschaft belohnt. Übernachtung im Chute Provincial Park mit wiederum einem grosszügigem Platz. Montag 26.07.10 Diese Tagesetappe führte uns entlang des Lake Huron über Sault Ste. Marie und dann weiter entlang dem Lake Superior bis zum Provincial Park Obatanga. Die Provinz Ontario bietet mit ihren unzähligen Seen, National– und Provinzparks und grossartigen Landschaften unvergessliche Erlebnisse. Die Strasse führte uns durch grosse Wälder vorbei an unzähligen Seen welche durch die Gletscher vor ca.12000 Jahren entstanden sind. Wir übernachteten direkt am Obatanga Lake. Kaum angekommen wurden wir beide von Wespen gestochen, wir hatten kaum Reaktionen auf die Stiche, da wir sofort mit Salbe behandelten, somit kam unser grosszügig ausgestatteter Sanitätskoffer zum ersten Mal zum Einsatz. Auch konnten wir hier zum ersten Mal unsere dreiteiligen Sandbleche welche uns atw travel in Ins geliefert hat gebrauchen, da das Gelände ziemlich abschüssig war konnten wir so den Camper einigermassen gerade abstellen.
Dienstag 27.07.10Weiterfahrt am Lake Superior entlang bis zum Kakabeka Falls Provincial Park ca. 16km westlich von Thunder Bay, dem zweitgrössten Wasserfall Ontarios. Um 20h30 waren wir gerade beim Nachtessen als der Parkranger, der soeben seine Nachtschicht angetreten hat, auf seinem Bike vorbei kam um uns Informationen zu geben. Ein Bär ist im Park unterwegs und wir dürfen über Nacht nichts draussen lassen speziell keine Esswaren, auch der angekündigte Sturm hat sich bereits etwas verzogen aber wir müssen mit heftigen Winden und Regen rechnen. Die Nacht verlief ruhig, kein Regen, kein Wind und leider zeigte sich auch kein Bär. Mittwoch 28.07 bis Freitag 30.07.10 Wir haben die Provinz Manitoba erreicht, bis Winnnipeg war die Landschaft geprägt von Wäldern und Seen, plötzlich änderte sich die Landschaft und eine unendliche Ebene breitete sich vor uns aus, welche landwirtschaftlich genutzt wird. Die Hauptanbauprodukte sind Weizen, Gerste, Raps, Flachs und Roggen und natürlich auch Viehwirtschaft. Die Nacht verbrachten wir in der kleinen Ortschaft Elkhorn welche einen kleinen Campground mit sauberen WC und Duschen zur Verfügung stellt, für gerade mal nur $ 10.--! Dieser liegt zwischen einer Pferderennbahn und dem Friedhof. Am nächsten Tag erreichten wir die nächste Provinz Saskatchewan die Provinz der 100'000 Seen, wir besuchten in Saskatoon den Wanuskewin Heritage Park der archäologische Funde der Indianer enthält.
Samstag 31.07.10Wir verlassen wir die Provinz Saskatchewan und fahren bis zum Elk Island National Park kurz vor Edmonton in der Provinz Alberta. Auf der Fahrt zum Campground entdecken wir eine Herde Bisons. Die zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahezu ausgerotteten Bisons der Beaver Hills sollten 1909 eingefangen und in ein eigenes Schutzgebiet verbracht werden. Einige Tiere wurden damals von den Jägern nicht aufgestöbert. Sie sind die Vorfahren der heute im Elk Island National Park lebenden Tiere.
Sonntag 01.08.2010Heute ist ein spezieller Tag, einerseits ist es unser Nationalfeiertag und andererseits ist Willi ab heute BIZ Pensionär und hat zum ersten Mal das Geschirr abgetrocknet!! Ein guter Anfang vielleicht legt er nun den Macho etwas ab!? Wir fuhren weiter bis Grand Prairie, nach den unendlichen Ebenen kamen wir an hügeliger zum Teil mit Wäldern bedeckter Landschaft vorbei. Montag 02.08.2010 Wir erreichten bei Dawson Creek in British Columbia den legendären Alaska Highway bei „Mile 0“. Bis zum Abend fuhren wir durch unendliche Wälder und erreichten Fort Nelson nach 450 km. Wir fanden am Ortseingang hinter einem Motel einem RV Park dies ist ein Camper Abstellplatz mit Wasser, Elektrisch, WC, Duschen und sogar einer guter WIFI Verbindung, so dass wir wieder mal nach Hause mailen konnten.
Dienstag 03.08.10Es geht weiter auf dem Alaska Highway durch die North Rocky Mountains mit atemberaubender Aussicht auf Berge, Täler, Seen und Flüsse. Am Muncho Lake wollten wir eine Pause einlegen und halten bei der Northern Rockies Lodge an. www.northernrockieslodge.com und entschliessen uns spontan, wegen der herrlichen Lage hier zu übernachten. Wir wollten eigentlich noch 300km weiter fahren. Mittwoch 04.08. bis Donnerstag 05.08.2010 Weiter ging es auf dem Alaska Highway plötzlich kreuzte eine grosse Bison Herde unseren Weg. Wir mussten stehen bleiben da die Herde die Strasse blockierte, die Bisons kamen sehr nahe zum Fahrzeug, ein Bulle begann plötzlich einen Angriff auf Caracolita, es stäubte nur so und Willi fand mittels 4 WD einen Fluchtweg durch die Herde. Plötzlich trat starker Rauch auf und in Watson Lake erfuhren wir im Visitor Center dass es einen grossen Waldbrand in British Columbia gibt und der Highway 37 Richtung Süden gesperrt ist. Wir mussten noch etwa 2 Stunden durch beissenden Rauch fahren. Am Donnerstag Nachmittag erreichten wir Whitehorse wo wir nun 2 Tage bleiben und die Nächste Etappe nach Alaska planen.
Reisebericht Caracolita - Canada II Freitag 16.07.10 Heute hat Katrin Kulturtag angeordnet! Wir besuchten Fortress of Louisbourg , National Historic Park www.pc.gc.ca/louisbourg. Dies ist die Rekonstruktion der einstigen französischen Festungs- und Handelsstadt Louisbourg aus der Zeit um 1740, rund 50 Gebäude wurden seit 1961 wieder aufgebaut. Danach fuhren wir weiter bis St. Peters am Bras d’Or Lake wo wir im Battery Provincial Park übernachteten, ein mit grosszügigen Campsites angelgter Campground im hügeligen Waldgebiet mit fantastischer Aussicht auf den Atlantik, Preis für eine Nacht Can. $ 24.-- . Samstag 17.07.10 Wir verlassen Cape Breton Island, eine Insel mit eindrücklicher abwechslungsreicher Landschaft und überaus freundlichen und hilfsbereiten Menschen. Im Amherst Shore Campground übernachteten wir das letzte Mal in Nova Scotia. Wir haben die ersten 1'000 km in Canada erreicht. Immer wieder werden wir gefragt woher wir kommen da die Leute die BL Nummernschilder und das CH Schild nicht kennen. Sonntag 18.07.10 Weiterfahrt bis Lower Queensbury, bei Fredericton New Brunswick im Everett’s Campground direkt am See.
Heute haben wir eine Zeitzone und die Sprachgrenze durchfahren, wir kamen in die Provinz Québec. Wir übernachteten direkt am St. Lorenz Strom mit wiederum einem spektakulärem Sonnenuntergang nach einem Gewitter. ![]() Wir erreichen die Provinz Ontario. Die Stadt Québec haben wir umfahren, Montreal mussten wir durchqueren. Da es über 30°C heiss war und viel Verkehr mit etlichen Unfällen hatte, wollten wir so schnell wie möglich Montreal hinter uns lassen und verzichteten auf eine Stadtbesichtigung. Mittwoch 21.07.10 Besuch bei Freunden Jim & Cathy Shaw in Brockville. Sie nahmen uns mit auf ihrem Boot zu den Tausend Inseln auf dem St. Lorenz Strom. Thanks a lot Jim & Cathy for the wonderful day we spent together. Donnerstag 22.07.10 9h00 Fahrt von Brockville zu den Niagara Fällen wo wir um 16h00 auf dem Campground ankamen. Früh abends fuhren wir mit dem Shuttele Bus direkt zu den Niagara Fällen. Die Lichter der Stadt und die Beleuchtung der Niagara Fälle bei Nacht ist ein spektakuläres Schauspiel. Hier herrscht totaler Massentourismus. ![]() ![]() Wir möchten die Niagara Fälle auch noch bei Tag sehen, obwohl es am Vormittag noch heftig regnete gingen wir trotzdem hin und hatten Glück denn der Regen hörte auf. Wir machten die Bootsfahrt mit der Maid of the Mist, die sehr nahe an die Wasserfälle fährt. Trotz vielen Personen auf dem Boot ist es ein tolles Erlebnis. ![]() Es geht weiter Richtung Westen durch die Prärie bis zu den Rocky Mountains und hoch nach Alaska. Vor uns liegen über 5000km und wir planen 2 Wochen ein. Seit wir vor 12 Tagen in Halifax los fuhren sind wir 3070km gefahren.
Reisebericht Caracolita - Canada Montag 12.07.2010 - 15.07.2010 Wir sind unterwegs auf dem Cabot Trail auf Cape Breton Island. Übernachtung auf einem wunderschönen Campground am Lake Ainsle mit einem spektakulären Sonnenuntergang. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
Reisebericht Caracolita - Ankunft in Canada Halifax Montag 05.07.2010 Nach einem fast 7 stündigen Flug mit Condor sind wir mit 2 Stunden Verspätung auf dem Internationalen Flughafen in Halifax gelandet. Die Zollformalitäten waren schnell erledigt und die Zollbeamtin war sehr interessiert an unserer Reise. Katrin’s Schwester Marianne und ihr Mann Fred die seit 30 Jahren in Halifax leben, haben uns auf dem Flughafen abgeholt. Am Abend gab es ein herrliches Barbeque dazu Rotwein, einen Gelterkinder Blauburgunder. ![]() Wir machten einen Ausflug nach Peggy’s Cove und besuchten dort noch die Gedenkstätte der SR 111 Swissairabsturzes vom 2. September 1998. ![]() ![]() ![]() Heute konnten wir unseren Camper im Hafen von Halifax abholen, zuerst mussten wir in der Stadt zum Spediteur, dann zur Zollbehörde und anschliessend zum Hafen wo Caracolita bereits auf uns gewartet hat, die Formulare abgeben, stempeln lassen, unterschreiben und dann Fahrzeug auf eventuelle Schäden kontrollieren. Alles war in Ordnung .Wir wurden mit Begleitfahrzeug aus dem Hafengelände eskortiert. Dank der guten Vorbereitung durch www.seabridge-tours.de dauerte alles gerade mal 1,5 Stunden. Anschliessend mussten wir noch passende Gasflaschen suchen. Bei Katrins Schwester, Marianne konnten wir dann das Gas einrichten mit dem mitgebrachten Adapter und Strom mittels Transformer anschliessen um die Bordbatterien zu laden. ![]() Fahrt in das Fischerdorf Lunenburg, weiter nach Chester ein altes Feriendorf und Mahone Bay. ![]() Ausflug nach Blomidon in der Minas Bassin an der Bay of Fundy um das Spektakel der Gezeiten zu beobachten, bis zu 16 Meter Differenz, in den Häfen liegen während der Ebbe die Fischerboote auf Grund. ![]() Letzte Einkäufe tätigen, am Montag den 12.07.10 fahren wir dann los Richtung Cape Breton Island. Sonntag 11.07.2010 Traditionelles Lobsteressen bei Marianne und Fred, sehr zu empfehlen! ![]() ![]() Abfahrt in Halifax Richtung Cape Breton Island , Nova Scotia.
Reisebericht Caracolita - Vorbereitungen Bald ist es soweit und wir starten unsere grosse Reise. Wir bringen unsere Caracolita von Gelterkinden nach Hamburg zum Verschiffen. Zielhafen ist Halifax Canada. Unsere erste Etappe ist Canada, Alaska, USA und Baja California. Vor ca. 5 Jahren begannen wir mit der Planung unseren Traum zu realisieren. Nach Prüfung verschiedener Fahrzeugmodelle, haben wir uns für den MAZDA BT50 mit einer Tischer Reisemobilkabine entschieden. Die Kabine ist bei Bedarf sehr einfach absetzbar. Der MAZDA BT50 wurde uns durch die Garage Ronny Rickli Gelterkinden geliefert. Die Tischer Kabine wurde uns durch die Firma A. Riepert Freizeitfahrzeuge GmbH in Cham geliefert und montiert. www.tischer.ch ![]() ![]() Willi Mohler-Freivogel geboren in Maracaibo Venezuela am 20.06.1953. 1962 bin ich mit meinen Eltern zurück nach Gelterkinden in die Schweiz gekommen. Gelernter Beruf Zahntechniker, seit1987 in verschiedenen Firmen im Sicherheitsdienst tätig. Ab 01. August 2010 pensioniert. Katrin Mohler-Freivogel geboren in Basel Schweiz am 23. April 1958. Aufgewachsen in Gelterkinden. Beruf Zahnmedizinische Praxisassistentin. Mutter und Hausfrau. Seit 1999 als MPA in einer Arztpraxis tätig. Wir sind seit Juli 1978 verheiratet und haben 2 erwachsene Söhne und 2 Grosskinder. Unsere EMail-Adresse: ![]() ![]() Zusätzliche Ausrüstung: Long Range Diesel Tank 128 Liter, Goldschmitt Luftfedern, OLDMAN EMU Fahrwerk, Tempomat. Tischer BOX 260 S Plattform Das ist eine für Fernreisen besonders geeignete Kabine. Sie ist auf einer Fläche montiert. Besonderheit an dem Reisemobil ist die mögliche Demontage mittels Stapler zur Verschiffung in Containern oder zum Absetzen mit ausfahrbaren Stützen. Somit ist ein sicherer Transport von Wohneinheit und Basisfahrzeug an entfernte Reiseziele gewährleistet. Der Aufbau ist aus Sandwichplatten mit einbrennlackierter Aluminium-Außenhaut und GFK-Alu an Front gefertigt. Die Isolation besteht aus Polystyrol-Hartschaumplatten mit 30 mm Stärke in Wänden, Dach und Boden. Die Innenverkleidung ist mit 3 mm starkem, beschichtetem Sperrholz ausgestattet. Die Kabine mit grundsolider Technik und modernster Technologie gewährleistet beste Qualität, höchstmögliche Stabilität und lange Lebensdauer. Die komplette Ausstattung des Wohnteiles mit Dusche, Warmwasseranlage und Cassetten-Toilette ist serienmässig vorhanden. Grosszügig dimensionierte Füllmengen wie 80 Liter Frischwasser, 40 Liter Abwassertank, Truma Dieselheizung, Warmwasseraufbereitung und 1 x 5 kg Gasflasche sorgen auch an entfernten Zielen für den gewünschten Wohnkomfort. Solaranlage, bestehend aus einem 75-W-Modul, Ladestromregler. Im Jahr 2008/2009 haben wir Fahrzeug und Kabine gekauft und mit den Vorbereitungen und der Planung begonnen. Da wir keine Reiseerfahrung mit Camper haben, besuchten wir bei der Firma ATW Travel www.atw.ch in Ins folgende Kurse: Geländewagentechnik, Buschmechanik und Geländefahren, Grundkurs GPS, Grundkurs GPS Navigation. ![]()
![]() Den Camper haben wir auf den Namen „Caracolita“ getauft. Samstag 05.06.2010 Wir haben in Gelterkinden an der Mühlegasse mit Freunden und Verwandten unser Abschiedsfest gefeiert. ![]() Abfahrt morgens von Gelterkinden nach Hamburg in zwei Tagesetappen. Nach Ankunft in Hamburg musste Caracolita in einer Trucker Waschanlage gründlich gereinigt werden, da dies vorgeschrieben ist für die Einfuhr eines Fahrzeuges nach Canada. Vor dem Verladen auf das Schiff wird der Unterboden des Fahrzeuges durch den Spediteur noch desinfiziert.
Montag 14.06.2010Abgabe des Campers im Hamburgerhafen zur Verschiffung nach Halifax Canada. Durch die gute Vorbereitung der Firma www.sea-bridge.de welche die ganze Verschiffung und Vermittlung der Versicherung für USA, Canada, Mexiko für uns organisiert hat, dauerte dies gerade mal nur eine Stunde. Nach Besichtigung der Stadt Hamburg mit Hafen, Reeperbahn etc. sind wir am 15.06.10 wieder in die Schweiz zurückgeflogen. Sonntag 04.07.2010 Das Frachtschiff "Atlantic Cartier" mit unserem Camper ist heute im Hafen von Halifax (Canada) angekommen. Nun sind wir unterwegs nach Halifax und können dort dann am 07.07.2010 Caracolita entgegennehmen. ![]() www.marinetraffic.com
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